Politikverdrossenheit

Laut Boris Palmer verlagert sich die politische Diskussion zunehmend in die 'Filterblasen'

Die Schuld an der Politikverdrossenheit wird oft den Parteien zugeschrieben. In der öffentlichen Wahrnehmung streiten sich diese zu viel, halten ihre Versprechen nicht und sind inhaltlich kaum zu unterscheiden. Angeblich setzen Politiker nur ihre Eigeninteressen durch und wollen sich finanziell absichern.

Die Folge sind Desinteresse, sinkende Mitgliederzahlen der Parteien, eine abnehmende Wahlbeteiligung oder die Protestwahl extremer Parteien.

Stimmt diese Wahrnehmung überhaupt, was kann man dagegen tun, und hat die Demokratie eigentlich Alternativen zu Parteien?

Der Eindruck in der Bevölkerung, dass die Politik Lösungen für Probleme wie Armut, Umweltprobleme und den drohenden Zerfall der EU schuldig bleibt, führt auch zu Politikverdrossenheit. Daher ist der Kampf gegen Politikverdrossenheit der gemeinsame Nenner aller von uns behandelten Themenkomplexe. Klicken Sie sich weiter im Menü.

  Modellstadt für Mobilität

Ulmer Stadtbus in Bewegung (Symbolbild)

Als Forschungsstandort für Elektromobilität und autonomes Fahren, als ehemalige Keimzelle von Car2Go und als eine der wenigen Städte, die ihr Straßenbahnnetz erweitert, ist Ulm beim Thema Mobilität bereits sehr innovativ. Doch wir finden, dass man dies noch ausbauen und Ulm zu einer Modellstadt für moderne Mobilität machen kann.

Ein Impuls unseres Vereins löste bereits eine kontroverse Diskussion über einen durch alle Bürger per Umlage statt über Fahrkarten finanzierten öffentlichen Nahverkehr in Ulm aus. Weitere Ansatzpunkte könnten z.B. der Wirtschaftsverkehr (Stichwort Abholzentren), Sharing-Modelle für Bikes und Autos, sowie ein Ausbau des Radwegenetzes sein.

Auch wer das Auto für sich weiterhin bevorzugt kann von weniger Verkehr und mehr freien Parkplätzen profitieren.

  Zuwanderung

Prof. Bassam Tibi bei Bürgerimpulse in Ulm

Kein Thema spaltet Europa so wie die Zuwanderung. Gegen Fachkräftemangel, Rentenfinanzierungslücke und Überalterung kann Einwanderung ein Mittel sein. Doch kann man sie auch entsprechend steuern, und nach welchen Kriterien? Wie geht man mit den kulturellen Unterschieden um? Wie einigt sich Europa auf eine einheitliche Linie?

Mit der Beseitigung von Fluchtursachen setzen sich auch unsere Vorträge der Themenkomplexe Globalisierung, Umwelt sowie Arbeit und Soziales auseinander (siehe im Menu links für weitere Veranstaltungen).

  Europa

Flaggen im Pressebereich des Kanzleramts (Symbolbild)

Groß-Britannien tritt aus der EU aus. In anderen Staaten erstarken Rechtspopulisten. Zur Terrorbekämpfung wurden Grenzkontrollen wieder eingeführt. Für viele Menschen steht die EU vor allem für Bürokratie. Wie wird die EU wieder zum Zukunftsmodell?

  Globalisierung

Welt mit Zukunft: Prof. Radermachers Buch bei seinem Vortrag für Bürgerimpulse

Ein Begriff, der spaltet.

Einerseits gelobt als Annäherung der Kulturen, weltweites wirtschaftliches Wachstum, unvorstellbare Entwicklungsmöglichkeiten. Andererseits gefürchtet als zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich, Dominanz der multinationalen Unternehmen, ökologischer Raubbau.

Was sind wirkliche Chancen und was sind reale Risiken?

Weitere Aspekte der Globalisierung werden zum Beispiel in unseren separat beschriebenen Themenkomplexen Umwelt und Zuwanderung diskutiert.

  Umwelt

Islands Lagune aus schmelzendem Gletschereis als Symbol für den Klimawandel

Will die rasant wachsende Menschheit sich nicht selbst ihre Lebensgrundlagen entziehen, muss sie die weitere Vermüllung von Wasser, Land und Luft beenden und bereits eingetretene Schäden möglichst beseitigen.

Traum oder realistische Möglichkeit?

  Arbeit und Soziales

Yunus Social Business verschafft den Armen der Welt Perspektiven durch Arbeit

Politiker verschiedenster Parteien bedienten sich schon des Slogans "Sozial ist, was Arbeit schafft". Ein Modell, mit dem zumindest in Schwellenländern Armut beseitigt werden kann, wie der Nobelpreisträger Muhammad Yunus durch seine Projekte unter Beweis stellt.

Doch in der modernen Welt dreht sich die Diskussion zunehmend auch um Arbeitsbedingungen, "Work-Life-Balance", Stress und "Burnout", die Folgen der Digitalisierung für die Arbeit und eine mögliche Entkoppelung des Einkommens von der Arbeit über ein bedingungsloses Grundeinkommen. Ein spannender Themenkomplex, den wir vertiefen möchten.

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