Balance der Wohlstandssituation

Am 28. November sprach Prof. Dr. Dr. Dr. h.c Franz Josef Radermacher, Professor für Informatik an der Universität Ulm, auf Einladung von Bürgerimpulse e.V. im Saal der Sparkasse Ulm in der Neuen Mitte. Bekannt geworden ist er u.a. durch sein Eintreten für eine weltweite ökosoziale Marktwirtschaft. Er gilt als einer der Väter der Global Marshall Plan Initiative, die sich für eine gerechtere Globalisierung und für eine Welt in Balance einsetzt. Die Veranstaltung war mit 150 Besuchern ausgebucht.

In einem klar verständlichen und kurzweiligen Vortrag zeigte Radermacher auf, wie sich das Einkommen und Vermögen in der Welt und in einzelnen Ländern verteilt und wie man dies mathematisch abbildet. Er legte dar, weshalb die Extremsituationen Kommunismus und Zweiklassengesellschaft für das Funktionieren einer Gesellschaft beide nicht förderlich sind und wie es stattdessen einer Balance der Wohlstandssituation bedarf. Schließlich schlug er eine Brücke zur aktuellen Politik und zeigte auf, wie Phänomene wie Trumpp oder der Brexit entstehen konnten, weil weite Teile der Bevölkerung den Eindruck haben, dass die Vorteile der globalisierten Wirtschaft alleine den Eliten zu Gute kommen. Im Anschluss stellte sich Radermacher ausführlich den Fragen der Besucher.

Vortrag von Prof. Franz Josef Radermacher bei Bürgerimpulse e.V.
Fotos von der Veranstaltung
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